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Qigong - Trau dir selbst! 6. Dezember 2017  |  Die MHH im Gespräch

Qigong ist eine selbstregulative Entspannungs- und Achtsamkeitsmethode zur Stärkung von Vitalität und Lebensenergie. Die Diplom-Pädagogin, Trainerin für Qigong, Systemische Beraterin und Kinderkrankenschwester Sabine Fischer-Ward bietet diese Selbstwirksamkeitsmethode seit 11 Jahren für Mitarbeiter/innen an der Medizinischen Hochschule Hannover und in anderen Einrichtungen zur Gesundheitsförderung an. An der MHH hat sie außerdem bereits Projekte für Klientinnen/Klienten und Patientinnen/Patienten in verschiedenen Abteilungen und Instituten durchgeführt.

Dipl.-Päd. Sabine Fischer-Ward

„Sowie das Reiskorn aufspringt beim Keimen …, so entspringt im Dantian das Qi …“

„Wecke das Qi!“ Die chinesische Methode Qigong wirkt durch leicht erlernbare Körperhaltungen und Bewegungen, Atemübungen und mentale Übungen der Konzentration und Imagination als stabilisierende Kraft auf Körper und Seele. Qigong kann zur Vorbeugung von Beschwerden eingesetzt werden, aber auch um Leidenszustände positiv zu beeinflussen oder während der Rehabilitation. Über die Bewegung zur Stille zu kommen, ist für viele Menschen sehr viel einfacher, als z.B. spontan in eine sitzende Meditation einzutauchen. Der Sprung von der hektischen Alltagswirklichkeit in die Stille wird durch sanfte Bewegungsformen erleichtert. Gleichzeitig wird in der Ruhe Bewegung erfahren. Das Besondere an Qigong gegenüber anderen Entspannungs-, Gesundheits- und Meditationsmethoden ist, dass bei den Übungen gleichzeitig Körper, Atmung und Gedanken reguliert werden. Ziel der „drei Regulierungen“ ist ein ruhiger Geist, ein offenes und bewegtes Herz. Mit der Methode kann die Kompetenz erlernt werden, inmitten des Alltags zu entschleunigen und dem täglichen Sturm der Herausforderungen adäquat zu begegnen. Die Qigong-Praxis ist durch eine gelassene, zuversichtliche und freundliche Grundhaltung gekennzeichnet.

Frau Fischer-Ward berichtet über die Methode Qigong und ihre Erfahrungen damit. Sie stellt ihre Vision vor, wie Qigong stärker in die Schulmedizin implementiert werden könnte – z.B. innerhalb eines Achtsamkeitszentrums, in welchem ergänzend zum Qigong therapeutische Elemente aus Malerei, Musik und Poesie eingebunden werden. Solch ein geschützter Ort der Stille gäbe Menschen den in der heutigen Zeit dringlich benötigten Raum zur heilsamen Begegnung mit sich selbst und anderen.

 „Das Erprobte ist nicht das Ziel dieser Proben. Sondern das Unerprobte“. Fritz Kortner

Nach dem Vortrag bleibt Zeit für Austausch und Fragen. Anschließend besteht die Möglichkeit, kleine praktische Elemente aus dem Qigong auszuprobieren.

"Trau dir selbst! Qigong – eine chinesische Gesundheitsmethode"
Mittwoch, 6. Dezember 2017, 18.30 Uhr s.t.
Hörsaal Q der MHH
Gebäude J6, Ebene S0